Ausflug nach Sevilla

Es soll Menschen geben die Interesse haben nicht nur am Strand zu liegen, sondern ihr Urlaubsland, bzw. ihre neue Wahlheimat etwas besser kennenzulernen. Genau für diese Menschen gibt es hier die Rubrik! Regsitrierte User können hier ihre Erfahrungen weitergeben und natürlich auch gern Fotos einfügen. Wer Videomaterial einfügen möchte, kann sich gern mit dem Admin in Verbindung setzen, um weiteres zu klären ;-)

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Ausflug nach Sevilla

Beitragvon WuschelRaven » Do 26. Jan 2017, 18:59

Wie jedes Jahr im Urlaub den wir in Torrox verbringen, war auch dieses mal wieder ein Ausflug
angesagt. Wie die Überschrift es schon sagt ging es nach Sevilla. Bei einer Fahrstrecke von
ca. 250 Km war schnell klar wir bleiben über Nacht. Also, wo übernachtet man in Sevilla. Es gibt ja
einschlägig bekannte Plattformen im Internet also sucht man sich was raus. Wo soll die Unterkunft
sein, wie teuer darf sie sein, welchen Standard sollte sie haben sind, Parkplätze vorhanden
(bei Anreise mit Mietwagen wichtig). Wir entschieden uns für ein Hostel direkt in der Nähe der
Altstadt und am Fluss. Im Vorfeld hatte ich natürlich einiges über Sevilla im Internet in Erfahrung
gebracht. Sevilla ist die Hauptstadt von Andalusien und die viert größte Stadt Spaniens. Die Stadt ist
bekannt für ihre große Altstadt und den Flamenco. Sevilla war 1992 Veranstaltungsort der Expo. So
könnte ich nun weitermachen aber ich will hier nicht einen Lehrer machen sondern etwas über
unseren Ausflug erzählen. Morgens also ab in den Mietwagen und los ging es auf der Autobahn
Richtung Málaga. Da wir früh unterwegs waren kamen wir auch sehr früh in Sevilla an. Allein die
Fahrt zum Hostel war schon sehenswert (obwohl ich als Fahrer ja mehr die Straße als das drum
herum gesehen habe) Ankunft am Hostel. Gottseidank war alles schon gebucht Übernachtung mit
Frühstück für zwei Personen (40.- €) der Rezeptionist sprach außer Spanisch auch Englisch also
klappte das mit der Verständigung. Als erstes erfuhren wir, das unser Zimmer um 11:00 Uhr frei ist
(wir waren zu früh) Ok also stellte sich die Frage können wir denn das Auto schon auf den
reservierten Parkplatz stellen und unser Gepäck an der Rezeption hinterlassen. Parkplatz kein
Kath.Sevilla.jpg
Problem. Gepäck auch kein Problem. Das konnten wir in einem abgeschlossenen Raum abstellen. So
was, machen wir jetzt. Der nette Rezeptionist gab uns außer ein paar guten Tipps auch einen
Stadtplan wo er den Standort des Hostel´s und einige Anlaufpunkte markierte. Auf ging es Richtung
Altstadt. Nach ein paar Minuten tauchten wir in das Gewirr und Getümmel der Altstadt ein. Es sollte
Richtung Kathedrale gehen. Also kurz mal auf den Stadtplan geschaut, nach dem Straßennamen
gesucht und dann ein Schild mit dem entsprechenden Straßennamen gesucht. Kurz gefasst 10
Minuten später waren wir an der Kathedrale von Sevilla. Da meine Frau und Ich keine Steine Gucker
sind (Sehenswürdigkeiten von innen muss nicht sein) blieb uns eine lange Warterei, um in die
Kathedrale zu kommen, erspart. An den Haupteigängen hatten sich lange Schlangen gebildet und das
unter der Woche. Die Kathedrale ist ein imposantes Bauwerk und auch ohne sie von innen gesehen
zu haben sehenswert. An der Kathedrale ist auch einer der Sammelpunkte der durch die Stadt
fahrenden Pferdekutschen. Nach der Kathedrale ging es zur Erkundung der Altstadt und auf die
Suche nach einem Restaurant. Einmal in die Gässchen eingetaucht wird es schwer sich zurecht zu
finden. Aber was soll, es so lernt man eine Stadt kennen. Wenn auch unser Hostel super günstig war,
das Essen in den Restaurants der Altstadt ist teuer. Wir wollten nur eine Kleinigkeit, also in der
Hoffnung auf ein paar Tapas oder so. Pech nur, wenn man nicht ausreichend spanisch spricht. Also
weitersuchen mal hier und mal da auf eine Speisekarte gesehen oder hier und da auf den Tellern
gesehen was es gibt und dann doch für zweimal Nudeln und zwei Cola entschieden. Überraschung
kam beim Bezahlen. 28.-€ . Weiter zurück zur Kathedrale. Wie schon erwähnt, standen dort die
Pferdekutschen. Was uns auffiel war, dass die Kutscher ihre Pferde aus der prallen Sonne führten
wenn es notwendig war. Die Preise für eine ca. eine Stunde dauernde Kutschfahrt belaufen sich unter
der Woche auf ca. 35.-€. Der Kutscher, mit dem wir unterwegs waren, fragte uns ob wir spanisch
sprechen, was wir ja nun mal leider noch nicht tun, aber man versteht ja schon das eine oder andere.
FlussSevilla.jpg

Jedenfalls erklärte er auf der Fahrt was es für Sehenswürdigkeiten waren an denen man vorbei kam.
Unter anderem kamen wir auch durch den Maria Luisa Park an dem sich der Plaza de España
befindet. Er wurde für die Iberoamerikanische Ausstellung 1929 erbaut. Hier machte der Kutscher
Fotos von meiner Frau und mir in seiner Kutsche. Nach der Kutschfahrt ging es zurück zum Hostel.
Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Laden vorbei wo Ausflüge und auch Karten für Flamenco
angeboten wurden. Eine sehr nette und gut englisch sprechende junge Frau kam zu uns vor den
Laden und da meine Frau und Ich geplant hatten uns eine Flamenco Show anzusehen liesen wir uns
von Ihr beraten. Wir buchten für den Abend zwei Tickets im Museo del Baile Flamenco für 20.-€ pro
Person in dem Preis ist ein Getränk enthalten. Die Show fand in einem Kellergewölbe des Museo del
Baile Flamenco statt und man muss sagen, die Akteure waren zum greifen nahe. Meine Frau und Ich
waren sehr begeistert und würden es auch weiter empfehlen. Da der Tag doch anstrengend war ging
es nach der Flamenco Show ins Hostel zum Schlafen. Zum Hostel wäre noch zu sagen, dass das
Zimmer zwar nicht riesig war aber sehr sauber und mit Toilette und Dusche ausgestattet. Nach dem
Aufstehen frühstückten wir. Das Frühstück war ausreichend und gut. Danach das Gepäck holen, ab
ins Auto und nichts wie ab in das nächste Parkhaus. Jetzt werdet Ihr fragen Parkhaus??? Ja Parkhaus.
Meine Frau und Ich wollten ja schließlich noch mit einem Schiff auf dem Guadalquivir fahren. Die
Fahrt dauerte ca. eine Stunde und kostet 17.-€ pro Person. Man sieht Sevilla und seine
Sehenswürdigkeiten vom Fluss aus und bekommt sie auf deutsch erklärt. Danach fuhren wir wieder
nach Torrox. Ich hoffe euch hat diese kleine Beschreibung unseres Ausfluges gefallen.
Torrox der Traum kann wahr werden

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