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Die Wilden sind wieder unterwegs

Hier schreibt/schrieb 'Barbara Rücker' die ehemalige Kolumnistin der SUR deutsche Ausgabe unter dem Pseudonym LA LECHUZA - auch ihre bisherigen Veröffentlichungen werden interessierte User in den Archiven nachlesen können!

Moderator: La Lechuza

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La Lechuza
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Die Wilden sind wieder unterwegs

Beitragvon La Lechuza » Di 31. Jan 2017, 11:30

so betitelte ich einen Beitrag, den ich im Januar 2012 in der SUR Deutsche Ausgabe veröffentlicht habe. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen und es würde mich sehr interessieren, ob dieses Thema von der neuen Gemeinderegierung aufgenommen wurde oder nicht. Ich war längere Zeit nicht vor Ort in Torrox-Costa. Halte aber weiterhin Kontakt mit politisch engagierten Bewohnern und auch mit Gemeinde-Räten. Nur zu diesem Thema, da bleiben alle bedeckt. Ist mir unverständlich. Meine Kontakte zu weitgereisten Wohnmobilisten geben mir Einblick, was in anderen Ländern geboten wird. Auch mit dem ADAC halte ich Kontakt und da höre ich immer noch: Costa del Sol, Torrox, da werden Winterreisende, die mit dem WOMO unterwegs sind, nicht geduldet.

(Anm. von Uwe: 'Barbara' bezieht sich auf einen Artikel den ich nun (01.02.2017) wieder als 'Archiv-Beitrag' eingefügt habe unter diesem Link)

Meine Sicht zu diesem Thema:

Die Wilden sind wieder unterwegs

Warum werden sie nicht willkommen geheißen in Torrox-Costa? Warum müssen sie fürchten, von der Policia Local wie Zigeuner oder Kriminelle verjagt zu werden?

--------Anwohner und Geschäftsleute fürchten Image-Schaden für Torrox-Costa--------

schreibt eine Zeitung. Für den Imageschaden sorgen die Empörten schon selbst.

Die Reisemobilisten sind in der Regel gut betuchte Leute, die sich den Luxus erlauben können, für längere Zeit zu reisen. Wenn sie die Costa del Sol auf ihrem Programm haben, dann möchten sie in der Nähe des Meeres und der Strandpromenaden bleiben. Sie wollen flanieren, einkaufen, Restaurants besuchen und das Ambiente genießen. Sie wollen nicht gezwungen werden, ihr Fahrzeug abseits der Route im Hinterland abzustellen.
(C)LA LECHUZA.jpg

Warum lässt sich die Gemeinde Torrox dieses Potential an Urlaubern verjagen? Jeder Gast, ob er viel oder wenig Geld da lässt, sollte sich freuen dürfen auf Torrox. Viele Plätze in Strandnähe stehen während der Wintermonate leer. Genauer gesagt zwischen 15. September und 15. Juni. Also könnte man die Reisemobil-Touristen für neun Monate anlocken. Diese Individual-Reisenden sind per Internet perfekt untereinander vernetzt. Kämen positive Signale aus Torrox, in Sekundenschnelle wüssten es die nördlichen Regionen.

Warum spricht die Gemeinde nicht mit dem Betreiber des örtlichen Campingplatzes? Warum überlässt sie ihm nicht ein Grundstück z.B. in der Nähe des Leuchtturms?

Strom, Wasser und Abwasser sind dort kein Problem. Die Benutzer sind ja bereit zu zahlen, wenn ihnen ein ordentlicher Platz angeboten wird.

Die Wartung des Platzes obliegt dem Platzbetreiber und ihm gehören auch die Einnahmen. Ohne eine Person für Aufsicht, Ordnung und Sauberkeit geht es nicht.
Wo ist das Problem?

Andere Gemeinden würden diesen Legionen von Reise-Mobilisten den roten Teppich
ausrollen. Wer hat schon „Meer total“zu bieten.

So etwa darf nicht mehr passieren, dass der Vorsitzende des Verbandes örtlicher Geschäftsleute von der Gemeinde ein härteres Durchgreifen gegen die Wohnmobilbesitzer fordert. Wo sind wir denn? Eine solche Einstellung soll verstehen, wer will. Auf der einen Seite nur jammern und wehklagen wegen der Touristenflaute während der Wintermonate und auf der anderen Seite Polizeiaktionen gegen potentielle Kunden. Es könnten doch durchaus Leute dabei sein, die sich überlegen eine Immobilie zu erwerben
in dem Ort mit dem Besten Klima von Europa.

©Barbara
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Zuletzt geändert von Uwe am Do 2. Feb 2017, 07:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: nachträgliche Anmerkung eingefügt!
Ehem. Kolumnistin der
SUR DEUTSCHE AUSGABE
'Barbara Rücker'

Bild
Mit Dank für eine gute Zusammenarbeit
möchte ich gern hinweisen auf die Historie der 'Dorfgeschichten' unter:
http://www.competa-online.de

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