ARCHIV 16.03.2010 - Seidenspinnerraupen - VORSICHT

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Uwe
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ARCHIV 16.03.2010 - Seidenspinnerraupen - VORSICHT

Beitragvon Uwe » Fr 24. Feb 2017, 07:29

Aus aktuellem Anlass - hier der RÜCKBLICK auf zwei "alte" Artikel im original SPANIEN-PORTAL:

Verfasser: Uwe Jacob / 16.03.2010 15:35
Wir nähern uns wieder der Zeit ( ca. April bis Mai ) , in welcher der Spaziergang in Pinienwäldern mit Vorsicht zu genießen ist. Aber nicht nur in den Wäldern, sondern auch unter vereinzelten Pinien sollte man Vorsicht walten lassen.

Der Grund: die Seidenspinner Raupen

Diese kleinen Tierchen sondern "Giftpfeile" ab, die sie vor ihren natürlichen Feinden schützen sollen. Bemerkenswert hierbei ist, dass diese "Pfeile" nicht nur während des oben benannten Zeitraums gefährlich für Mensch und Tier sein können, sondern vielmehr auch in der Folgezeit, da sie sich auf der Erde ablegen und unter Umständen noch lange Zeit aktiv sein können.

Beim Menschen kann es durch den Kontakt mit diesen "Pfeilen" zu Hautrötungen, Pusteln und anderen Symptomen kommen.

Bei Tieren, insbesondere bei den Hunden der Spaziergänger kann es zu gesundheitlichen Problemen führen, unter Umständen sogar bis zum Tod.

Um hier nun fehlerlose Infos weiterzugeben, können interessierte User die konkreten Infos unter folgenden Links nachlesen:
- bei Wikipedia
- bei med4you.at
- bei BR-online
- bei Schmetterling-raupe.de

Unter hundeforum-chat.de fand ich folgenden Beitrag:
Prozessionsspinnenraupen

Gerade in südlichen Ländern, gibt es diese Pinien-Prozessionsspinner (chenilles processionaire) vor denen wir Sie warnen möchten.

Im Frühjahr verlassen diese Raupen ihre Nester, die sie vorwiegend in Pinienzweigen und anderen Nadelbäumen erbaut haben.
Bei guten Wetterbedingungen bewegen sich die Raupen gegen Abend in langen Prozessionen, dicht hintereinander kriechend, über Waldboden, Fußwege, Straßen aber auch Mauern, um auf Nahrungssuche zu gehen und richten dabei nicht unerhebliche Schäden an.

Eine kurze Berührung mit diesem Insekt reicht aus, um schmerzhafte Entzündigungen und Juckreiz hervorzurufen. Da die Schleimhäute von Mund und Nase wesentlich empfindlicher reagieren, sind Tiere besonders anfällig und gefährdet, denn welcher Vierbeiner beschnüffelt nicht neugierig den Boden. Leider sind Welpen oder junge Hunde ganz besonders gefährdet, da sie durch ihr unbedachtes Verhalten und ihre Neugier vorerst vor nichts halt machen.

Die Reaktion auf die Berührung mit den Raupen erfolgt unmittelbar mit Symptomen wie Speicheln, Erbrechen, Zittern, Durchfall, Fieber etc. Die "Häärchen" der Raupen wirken auf der Zunge wie ätzende Säure, können auch zur Nekrotisierung von Teilen der Zunge führen, der Rachen kann beim Abschlucken anschwellen und der Hund kann dem Erstickungstod erliegen.

Sollten Sie oder Ihr Hund mit derartigen Raupen in Berührung kommen, so sollten Sie Ihren Vierbeiner umgehend zu einen Tierarzt bringen und sich danach ebenfalls behandeln lassen. Die Therapie erfolgt mit Antibiotika und wenn nötig schwellungsreduzierenden Medikamenten.

Im Mittelmeerraum beginnt die "Raupenzeit" im März und endet etwa Mitte Mai, in der Schweiz - wo die chenilles processionaires ebenfalls regional vorkommen -liegt das Vorkommen saisonal bedingt später vor.

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Am 03.03.2011 um 20:15 erschien von REPORTER dann noch folgendes:

In der CSN vom 03.03.2011, Ausgabe Nr. 752, berichtet die Wochenzeitung darüber, dass hunderte Exemplare der Prozessionsspinnerraupe momentan die Anwohner vom Bl. 80 belästigen.

Laut diesem Bericht teilte Jacinto Medina, der Stadtrat für Umwelt, mit, dass die Nester der Raupen auf privatem Boden befindlich seien. Aus diesem Grund müssen sich die Anwohner selbst um das Problem kümmern.

Weiter heisst es, dass die auf Gemeindeboden befindlichen Gefahren schon beseitigt wurden. Diese haben sich wohl auf den Bäumen der Schulen befunden.


Quelle: CSN Nr. 752, Druckausgabe, Seite 15 oben links

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