Ein trauriges - aber leider sehr wichtiges Thema

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Mancher User heutzutage im Internet mag es kaum glauben, aber es gibt tasächlich noch 'Webmaster' bzw. 'Admin' der "alten Garde" die über das, was sie tun nachdenken und dahinter auch noch versuchen einen Sinn zu sehen! Aus diesem Grund gibt es diese Foren-Rubrik, in welcher ab und zu die Gedanken des Admins von UnserPORTAL zu lesen sind! Angefangen mit einem Rückblick auf die Gedanken, als UnserPORTAL gestartet wurde und lange Zeit davor!

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Ein trauriges - aber leider sehr wichtiges Thema

Beitragvon Uwe » Sa 11. Feb 2017, 10:09

Gleich zu Beginn möchte ich sagen, ich wünsche es niemandem der hier liest, das es in Kürze passiert, aber ...
ich denke, das Thema welches ich nun anschneide betrifft wohl doch einige von uns, auch wenn wir es vielleicht nicht wahrhaben wollen!?

Durch den gestrigen Vorfall bin ich wieder einmal ins Nachdenken gekommen, "Was ist wenn ... "

Was ist, wenn es Dir selbst passiert? - Wie gesagt, ich will um Gottes Willen ja nichts herauf beschwören und wünsche es niemandem!!! - Aber, man muß, oder besser gesagt, man SOLLTE doch einmal darüber nachdenken! Und gerade dann, wenn man die Verantwortung für ein Tier hat.
Aber gut, beginnen wir das Thema doch mal am Anfang, da wo ich tatsächlich auf (leider) eigene Erfahrungen zurückblicken kann, die ich in Torrox-Costa gemacht habe, als ich noch dort lebte.

Auf was kann und auf was sollte man sich vorbereiten, wenn der Fall des Ablebens im Ausland eintritt?

Die meisten denken ja nicht über einen solchen Fall nach, oder sind der Meinung, das schon alles geregelt ist. Aber Leute, lasst Euch gesagt sein, DEM IST NICHT SO! Durch die sich aktuell laufenden Änderungen bei den europäischen Gesetzes-Änderungen und Regelungen kann ich nur dringend empfehlen sich mit einem kompetenten Anwalt in der eigenen Muttersprache zumindest jährlich auf dem Laufenden zu halten und, sofern notwendig, entsprechende Änderungen sowohl testamentarisch, wie auch Verfügungsrechtlich schriftlich und beglaubigt fest zu legen!
Sicher werden nun wieder Stimmen laut, welche der Meinung sind, das sich hier der Herr 'Oberlehrer' zu Wort meldet - NO SIR! - dem ist NICHT so!
Wie gesagt, ich habe es zum einen schon LIVE in Torrox-Costa miterleben müssen, welche Probleme sich für die Menschen ergaben, als ein Familienmitglied verstarb, zum anderen oft genug auch durch die Erzählungen von Betroffenen vor Ort mitbekommen. Aus diesem Grund greife ich nun hier das Thema noch einmal auf.

Und, wollen wir doch einmal ehrlich sein, schauen wir uns aktuell in Deutschland um, selbst hier ist das Wirrwar bei den Statuten für den 'Otto-Normalverbraucher' schier undurchdringlich geworden, mit normal logischem Verstand nicht mehr nachvollziehbar! Oder?

Für mich, als normalen Mensch würde es reichen, wenn ich sage = Wenn ich sterbe, bekommt alles meine Frau (punkt) Und gut so.
Vor Gesetz reicht das nicht ... Genauso, wenn der Fall eintritt, das ich ins Krankenhaus komme und nur noch Maschinen mich am Leben erhalte, da reicht nicht mein zuvor geäusserter Wille, NEIN, ich muss zuvor genau definieren, WAS, WANN, WENN,WIESO,WESHALB,WOFÜR, und, und, und, ... Haben die alle ne Macke??? Was weiss denn ich, was alles sein könnte??? Wenn mich der Blitz trifft, dann will ich halt, das meine Frau die Entscheidung trifft, die kennt mich und die weiß, was ich wollen würde! Punkt, Aus und Schluss. ODER, mein bester Freund soll entscheiden, halt die Person, die ich benenne - und dann ist das so ...

Kurz und Gut, einmal im Jahr SOLLTE man tatsächlich den Termin beim Rechtsanwalt seines Vertrauens in Anspruch nehmen ud MIT ZEIT alle Fragen klären!!! ... auch die "unbequemen" ... zu Papier bringen und (GANZ WICHTIG) ... eine beglaubigte Übersetzung mit entsprechenden Anweisungen an geeigneter Stelle in der Wohnung im Ausland aufbewahren! Das könnte, rein theoretisch, ein recht kurzer Hinweis sein, der Auskunft darüber gibt, WER zu informieren ist, der dann alles weitere "handhabt", also eine Person, die auch der Sprache mächtig und natürlich verfügbar ist!

Natürlich, das ist unter anderem mit finanziellem Aufwand verbunden! ABER, den darf und sollte man nicht scheuen, denn hier geht es ja um wichtige Dinge - ansonsten könnten für die Hinterbliebenen sehr große Probleme aufkommen, die man so mit relativ kleinem Aufwand zuvor schon vermeiden kann. Versucht es bitte NICHT mit der üblichen Art, welche in Torrox sehr beliebt ist, die fachmännische Beratung von einem Biertisch-Bekanntem zum anderen ... da weiß wieder einer mehr als der andere, BITTE GEHT ZUM FACHANWALT !!! Diese Menschen befassen sich von Berufs wegen damit!

Verzeiht mir das ich dieses Thema anschnitt, aber ich denke halt ... es dürfte (leider) wohl doch sehr wichtig sein ...
denn keiner kennt ja das Ende der Uhr - oder?

Weiterhin viel Spaß in UnserPORTAL, Euer Uwe ;-) :UJ:
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Re: Ein trauriges - aber leider sehr wichtiges Thema

Beitragvon tom » Sa 11. Feb 2017, 12:51

:xthx:
Moin Uwe,
gibt es denn in Torrox einen deutschsprachigen Fachanwalt ?
Wer und wo bitte, oder ein User meldet sich hierzu.
lg tom

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Re: Ein trauriges - aber leider sehr wichtiges Thema

Beitragvon Uwe » Sa 11. Feb 2017, 14:02

Hallo Tom,
ich denke der beste Tipp den ich Dir dazu geben kann ist, da ich ja NICHT mehr vor Ort lebe und somit auch NICHT mehr über konkrete aktuelle Erfahrungen verfüge ...
Wer unbedingt IN TORROX, bzw. näherer Umgebung einen entsprechenden Anwalt suchen mag, nutzt bitte Google mit den folgenden Suchbegriffen:
rechtsanwalt Torrox deutsch
Ich denke, so kommt man schon mal auf eine 'akzeptable' Auswahl.
Besten Gruß, Uwe :-)
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