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Essen - Pilz Cryptomstroma corticale: Kranke Ahornbäume in Essen gefällt - Die dunklen Flecken verraten es!

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Essen - Pilz Cryptomstroma corticale: Kranke Ahornbäume in Essen gefällt - Die dunklen Flecken verraten es!

Beitragvon Sonja » Do 16. Mai 2019, 17:00

Die Rußrindenkrankheit bedroht eine wichtige heimische Baumart, den Ahorn. Drei Arten der Gattung Acer sind bei uns bekannt. Der Spitz-Ahorn, der Feld-Ahorn und der Berg-Ahorn. Leider ist die Krankheit in letzter Zeit häufiger an den Ahorn-Arten aufgetreten. Gerade der Berg-Ahorn ist von der Rußrindenkrankheit betroffen, die für den Menschen gefährlich werden kann. Ausgelöst durch den Pilz Cryptomstroma corticale, einem Schwächeparasiten, führt die Krankheit über Jahre langsam zum Baumtot. Die zunehmenden heißen Sommer mit langen Trockenzeiten begünstigen die Infektion mit dem Pilz. Der durch Wassermangel geschwächte Baum bietet dem Pilz optimale Bedingungen. An trockenen Tagen weht der Wind die zahlreichen Sporen vom Stamm. Der nächste Regenschauer wäscht die Sporen aus der Luft aus und schwemmt sie mit Glück an einen noch gesunden Ahorn-Stamm. Gerade in Wäldern mit einem hohen Ahorn-Anteil, sowie in Alleen oder städtischen Parks und Gärten breitet sich der Pilz durch die geringen Abstände zwischen den Bäumen schnell aus. Im letzten Stadium der Pilzinfektion ist sogar für den Menschen Vorsicht geboten! Die Sporen verteilen sich in der Luft und verursachen schwere Atemwegsprobleme. Die eingeatmeten Sporen haben eine sensibilisierende Wirkung auf die Lunge. Intensiver Kontakt kann zu einer Entzündung der Lungenbläschen führen. Symptome sind Reizhusten, Fieber, Atemnot und Schüttelfrost. Halten Sie sich deshalb nicht in der Nähe von betroffenen Ahorn-Bäumen auf. Die Arbeit an infizierten Ahornbäumen gehört in die Hände von Fachleuten mit entsprechender Schutzausrüstung. Genaueres gibt es im Link
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