Bevor wieder einmal durch Presse- und Medien-Berichte eine Panik unter Urlaubern entsteht wegen Portugiesichen Galeeren

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Bevor wieder einmal durch Presse- und Medien-Berichte eine Panik unter Urlaubern entsteht wegen Portugiesichen Galeeren

Beitragvon Uwe » Mo 21. Mai 2018, 15:03

Bevor wieder einmal durch Presse- und Medien-Berichte eine Panik unter Urlaubern entsteht wegen Portugiesichen Galeeren...
( siehe z.B. aktuellen Bericht der DIARIOSUR.ES vom 21.05.2018 und zugehörige Kommentare ) - sollten sich interessierte User
einmal diese Informationen in Wikipedia anschauen.

Natürlich ist klar, auch Wikipedia ist NICHT das Maß aller Dinge und bei weitem sicher NICHT immer zu 100% das Non-Plus-Ultra,
aber = zumindest eine Vorab-Information ist somit schon mal gegeben! Und wer dann immer noch EVENTUELL für den anstehenden
Urlaub Fragen hinsichtlich der eigenen Gesundheit haben sollte, weil ER / SIE / ES in eine gefährdete Region reisen möchte, dann
gibt es ganz einfache Möglichkeiten:

a) Anruf beim deutschen Konsulat in dieser Region (Adressen findet man ja im Netz)

b) Gespräch mit dem eigenen Hausarzt VOR Antritt der Reise ( für Risiko-Patienten auf jeden Fall empfohlen! )

c) In jedem Fall eine Allergie-Notiz bei sich führen und auch die vom Arzt empfohlenen Ratschläge beherzigen!

d) KINDER auf jeden Fall darauf hinweisen und vorbereiten NICHT mit Quallen in Berührung zu kommen, wenn diese am Strand angeschwemmt wurden!

Hier noch ein ZITAT aus dem oben erwähnten Beitrag von Wikipedia, den man in jedem Fall lesen und beherzigen sollte!

aus WIKIPEDIA - PORTUGIESICHE GALEERE:
GIFT

An den Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Proteinen enthalten. Dieses wirkt schon bei Hautkontakt direkt an den Nervenzellen, wo es zu einer Übererregung führt.

Das Gift kann kleinere Fische und andere Beutetiere töten. Bei Menschen verursacht die Nesselung starke Schmerzen. Auf der Haut hinterlässt der Kontakt mit den Tentakeln rote Quaddeln, die an einen Peitschenhieb erinnern. Die Quaddeln verschwinden erst nach zwei oder drei Tagen, der Schmerz lässt nach rund einer Stunde nach. Das Gift kann jedoch auch die Lymphknoten erreichen, wo es noch größere Schmerzen verursacht. Allein an den Küsten Australiens werden jährlich bis zu 10.000 Menschen von Portugiesischen Galeeren und eng verwandten Quallenarten verbrannt.

Ein gesunder Erwachsener übersteht Verbrennungen durch die Qualle ohne Lebensgefahr, aber bei geschwächten Menschen oder Allergikern besteht die Gefahr eines allergischen Schocks, der tödlich enden kann.[9] Todesfälle sind allerdings ausgesprochen selten (und in einigen Fällen tatsächlich einem Kontakt mit einer Seewespe zuzuschreiben). Medizinische Ratgeber empfehlen einen Arzt aufzusuchen, wenn der Schmerz sehr stark ist oder länger anhält, die Wunden sich verschlimmern oder ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Entzündungssymptome auftreten.

Abgerissene Tentakel enthalten noch Nesselzellen. Die Nesselzellen bleiben noch mehrere Tage lang aktiv und gefährlich, wenn Quallen am Strand angespült wurden.

Medizinische Ratgeber empfehlen außerdem, die Stiche in keinem Fall mit Essig oder Süßwasser auszuwaschen, sondern mit Salzwasser, sowie die Überreste der Tentakel vorsichtig zu entfernen. Dabei sollte man die Tentakel nicht berühren, weil sie weiter nesseln können. Heißes Wasser über 45 °C (318 K) lässt die Eiweiße des Gifts denaturieren. Heutzutage wird mit Zinkgluconat behandelt.


Beste Grüße, Euer Uwe ... und habt einen schönen Urlaub, trotz der Quallen... :Ciao: :UJ:
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Uwe Jacob (Düsseldorf)
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